Porträt
Die Arbeitsgruppe NFP von ihren Anfängen bis heute
Die Arbeitsgruppe NFP wurde 1981 auf Beschluss der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz gegründet. Ihr Auftrag: Informationen zur Natürlichen Familienplanung zusammenzutragen und Perspektiven für diesen Bereich zu erarbeiten.
Mit finanzieller Unterstützung durch das damalige Bundesministerium für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit konnte in den Jahren 1984 bis 1991 ein "Modellprojekt zur wissenschaftlichen Überprüfung und zur kontrollierten Vermittlung der natürlichen Methoden der Empfängnisregelung" durchgeführt werden.
In der ersten Phase dieses Projekts ging es vor allem um die Festellung der Sicherheit der angewendten Methode und eine qualifizierte Vermittlung.
In der zweiten Phase, von 1988 bis 1991, wurden Lehr- und Schulungsmaterialien für den Bereich Partnerschaft und Natürliche Familienplanung erarbeitet. Die Weiterführung der medizinisch-wissenschaftlichen Fragestellungen wurde der Universität Düsseldorf übertragen.
Seit 1991 sind die Malteser Träger der Arbeitsgruppe NFP.
Seit 2010 firmiert die NFP unter der Trademark Sensiplan
Die Aufgaben der Arbeitsgruppe NFP
- Wissenschaftliche Begleitung der NFP und Entwicklung von Konzepten und Perspektiven
- Informieren von Ärztinnen, Ärzten, Hebammen, Krankenschwestern und -pflegern sowie Schwesternhelferinnen, HeilpraktikerInnen und anderen über die Möglichkeiten der NFP
- Ausbildung von NFP-BeraterInnen, die nach Erlangung ihres Zertifikats in Krankenhäusern, Arztpraxen und Bildungseinrichtungen, Informationsabende, Beratungen und Kurse für InteressentInnen anbieten
- Informieren über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur NFP
- Qualitätssicherung der NFP Beratungsangebote
Die wissenschaftliche Begleitforschung erfolgt heute durch das Forschungsprojekt NFP an der Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie an der Universität Heidelberg.
